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heribert
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  • de/geraete/ibm1130-blog.php

    r995 r1019  
    4848                <b>30.9.2014:</b> Der Druckertest läuft, jedoch zeigen sich im Schriftbild Fehler. So werden z.B. in jeder 16. Spalte alle Zeichen übereinander gedruckt. Ursache: Bit 6 des Druckpufferspeichers ist immer gesetzt, d.h. das SLT-Flip-Flop ist defekt. Wie man eine solche SLT-Schaltung reparieren kann erfahren Sie hier: <a href="/shared/photos/rechnertechnik/ibm1130/SLT-Layout+Schaltbild.pdf">Tiefere Einblicke</a>.<br><br>
    4949               
    50                 <b>3.12.2014:</b> Wie am 13.9. vermerkt, stanzt der IBM-1442 Lochkartenstanzer (Model-6) falsch. Wir haben zum Glück einen "Ersatz 1442", den wir nach einer Neujustage angeschlossen haben. Dieses "Model-7" ist die schnelle Version des 1442. Hier werden die Stanzungen richtig. Nun ist ein Fehler im Prozessor ausgeschlossen und damit auf den Original-1442 beschränkt. Dieser Fehler muss noch gefunden werden.<br>
     50                <b>3.12.2014:</b> Wie am 13.9. vermerkt, stanzt der IBM-1442 Lochkartenstanzer (Model-6) falsch. Wir haben zum Glück einen "Ersatz 1442", den wir nach einer Neujustage angeschlossen haben. Dieses "Model-7" ist die schnelle Version des 1442. Hier werden die Stanzungen richtig. Nun ist ein Fehler im Prozessor ausgeschlossen und damit auf den Original-1442 beschränkt. Defekt war schließlich ein mechanisches Teil, was bewirkte, dass nur jeder zweite Kartenvorschub stattfand.<br>
    5151                Das 6. Bit (siehe 30.9.2014) für den Druckerspeicher ist mittlerweile "repariert". Die defekten Transistoren konnten jedoch nicht durch handelsübliche ersetzt werden. Wir haben ein Ersatz-SLT neben das Defekte gesetzt. <br><br>
    5252               
  • de/rechnertechnik/fruehe-computer.php

    r975 r1019  
    4545
    4646       
    47         <h3>Minicomputer</h3>
     47        <h3><b>Minicomputer</b></h3>
    4848       
    4949           <p> Unter "Minicomputer" würden sich die Kids heute einen Computer im Handy- oder Armbanduhrformat vorstellen. In den 60er und frühen 70er Jahre war das anders. Ein Computer war prinzipiell riesig (siehe UNIVAC), so dass ein 300kg-Rechner zu den "Minis" gehörte, insbesondere war die CPU sehr klein. Frühe Computer sind wegen ihrer stattlichen Größe und der sehr schönen transparenten Peripheriegeräten vor allem in ihrer Funktion sehenswert.
  • de/rechnertechnik/gamma3.php

    r980 r1019  
    3636               
    3737                <p>Die einzelnen Module können ausgeklappt werden, wodurch das Gerät sehr servicefreundlich ist. Zwei große Ventilatoren ziehen die durch die Heizung der Röhren bedingte Wärme aus dem Gehäuse.
    38             <br/>Beim Anschluss an eine BULL Tabelliermaschine werden die Informationen der Lochkarten-abfühlbürsten direkt in den Gamma 3 eingelesen. Es lassen sich so Programme und Daten eingeben, die vom Gamma 3 unmittelbar bearbeitet werden. Die Ausgabe der Ergebnisse wird in das Druckwerk der Tabellier-maschine zurückgeführt.
     38            <br/>Beim Anschluss an eine BULL Tabelliermaschine werden die Informationen der Lochkarten-abfühlbürsten direkt in den Gamma 3 eingelesen. Es lassen sich so Programme und Daten eingeben, die vom Gamma 3 unmittelbar bearbeitet werden. Die Ausgabe der Ergebnisse wird in das Druckwerk der Tabelliermaschine zurückgeführt.
    3939                    <br/>Da unsere Tabelliermaschine und der Gamma 3 nicht genau aus der gleichen Zeit stammen, ist ein unmittelbarer Anschluss des Rechners nicht möglich. Die Schnittstellen umfassen etwa 80-100 Leitungen!
    4040                    <br/>Techniker und Ingenieure, die damit gearbeitet haben und sich in dieser völlig anderen Welt des Rechnens auskannten, sind heute schon deutlich über 85 Jahre alt und stehen daher als "Einstiegshilfe" leider kaum noch zur Verfügung. Dieser Rechner wird daher vermutlich nie mehr seine Funktion demonstrieren können.
  • de/rechnertechnik/ibm1130.php

    r1017 r1019  
    120120               
    121121                Wie schon für den UNIVAC-9200 Rechner wird auch für diese IBM Anlage ein Reparatur-Blog erstellt. Die Schwierigkeit bei der Instandsetzung der IBM-Anlage liegt darin, dass diese damals, mitte der 60er Jahre, sehr fortschrittlich aufgebaut war: Hier wurden kaum noch herkömmliche Transistoren verwendet, sondern sogenannte <b>SLT</b>-Bausteine. Das sind kleine Keramik-"ICs" (keine integrierten Schaltungen im heutigen Sinne), in welchen die Transistoren, Dioden und Widerstände, eben noch lokalisierbar, untergebracht wurden. Diese Bausteine sind nicht mehr erhältlich und müssen bei Defekten praktisch "repariert" werden, was sehr aufwändig ist. Die fortschrittliche IBM-Technik von damals ist daher heute für die Instandsetzung ein Nachteil. Zur gleichen Zeit baute z.B. BULL noch mit großformatigen Pertinax-Platinen und Germanium-Transistoren. Zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten!
    122                 <br><br><br><br>
     122                <br><br><br>
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    124124       
  • de/rechnertechnik/univac9200.php

    r980 r1019  
    3232               
    3333        <h5 id="lochkarten">UNIVAC 9200/9300 Software</h5>
    34                 <p>Manchmal sind es die Zufälle im Leben, die zu unglaublichen Funden führen. So hat ein (neugieriger) Student der Goethe-Universität in Frankfurt eben dort in einem Gebäudeteil merkwürdige Teile entdeckt und uns informiert. Das im Umbau befindliche alte Gebäude beherbergte in einem fensterlosen Abstellraum einen <a href="/de/rechnertechnik/lochkarten-edv.php#1710">UNIVAC 1710</a> Lochkartenstanzer, sowie einen Schrank voll mit Programmen für unsere Anlage: Nicht weniger als etwa 65.000 Lochkarten. Diese stammen aus der Zeit von 1967 bis 1975 und wurden am damaligen Institut für Mathematik und angewandte Informatik verwendet. Einige Programme werden wir sicher zum Laufen bringen.<br>
     34                <p>Manchmal sind es die Zufälle im Leben, die zu unglaublichen Funden führen. So hat ein (neugieriger) Student der Goethe-Universität in Frankfurt eben dort in einem Gebäudeteil merkwürdige Teile entdeckt und uns informiert. Das im Umbau befindliche alte Gebäude beherbergte in einem fensterlosen Abstellraum einen <a href="/de/rechnertechnik/lochkarten-edv.php#1710">UNIVAC 1710</a> Lochkartenstanzer, sowie einen Schrank voll mit Programmen für unsere Anlage: Nicht weniger als etwa 65.000 Lochkarten. Diese stammen aus der Zeit von 1967 bis 1975 und wurden am damaligen Institut für Mathematik und angewandte Informatik verwendet. Die Hoffnung, einige Programme hiervon zum Laufen zu bringen haben sich zerschlagen, da deren Dokumentationen nicht vorhanden sind.<br>
    3535                Die Uni-Frankfurt sowie der <a href="http://www.fitg.de">"FITG" (Frankfurt)</a>  unterstützten uns bei der Bergung der historischen Funde.
    3636                <div class="box center auto-bildbreite">
     
    4949<p>Es ist schon eine kleine Sensation: Seit September 2015 sind wir im Besitz einer zweiten UNIVAC 9200. Es ist ein purer Zufall, wenn ein solches Fossil die Zeit von 1967 bis 2015 völlig unbeschadet überlebt. Die Anlage stand unter besten klimatischen Bedingungen im Keller einer Stadtverwaltung und ist nun dort gelandet, wo sie wieder zum Leben erweckt werden konnte. Zum Glück wurde sie vor vielen Jahren fachgerecht deinstalliert, so dass die sehr umfangreichen Kabelverbindungen zwischen den Einheiten noch vorhanden sind. Nicht selten werden beim Abbau die Verbindungen einfach durchgeschnitten. <br>
    5050Im Unterschied zu unserer ersten UNIVAC 9200 ist der Stab-Drucker langsamer, wir erwarten damit ein noch besseres Druckbild, der Speicher ist auf 16 kB gegenüber 8 kB ausgebaut und die Punch (Lochkartenstanzer) ist eine sogenannte "Read-Punch". Bereits gelochte Karten können hier zusätzlich gelesen, im Prozessor verarbeitet und das Ergebnis noch in die gleiche Karte gestanzt werden.<br>
    51 Mit der Erfahrung durch die Reparatur der ersten UNIVAC 9200 dauerte die Reparatur der Zweiten nur wenige Wochen: Seit Januar 2016 ist die Anlage voll funktionsfähig.</p>
     51Mit der Erfahrung durch die Reparatur der ersten UNIVAC 9200 dauerte die Reparatur der Zweiten nur wenige Wochen: Seit Januar 2016 ist die Anlage voll funktionsfähig.<br>
     52Mittlerweile haben wir auch den passenden Lochkarten-Assembler zu den Anlagen, so dass wir selbst schöne Demo-Programme schreiben konnten und natürlich auch vorführen.</p>
    5253
    5354<p class="small">Wir bedanken uns bei der Stadtverwaltung Rheine (Herrn M. Lange), die uns die Anlage freundlicherweise überlassen hat.</small>
  • de/termine.php

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    4848                <td>Industriepark Höchst  -->
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    52         <tr>
    53                
    54                 <td><b>4. Sept.</b> (So)<br>14:30 Uhr
    55                 <td>Computer-History<br>Experimental-Workshop<td>Geburtstags-Event
    56                 <td>für Alexander (12J.)       
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    5851        <tr>
  • robotik/index.php

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    10         <br>26.8.2016
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    118118        <div  class="box bordered nomargin-bottom" id="3D">
    119         <p class="bildtext"><big><big><b>Physical-Computing & Robotics </b></big></big>   (In Vorbereitung) <br><br>
     119        <p class="bildtext"><big><big><b>Digitale Welten & Roboter </b></big></big>   (In Vorbereitung) <br><br>
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    121         Unter "Physical Computing" versteht man Projekte, bei denen Computer oder Micro-Controller (z.B. RasPi, Arduino) durch physische Systeme wie Sensoren oder Aktuatoren zu einer interaktiven Einheit verbunden werden.<br><br>
    122         Wir beschäftigen uns in diesem Workshop also vorwiegend mit der Programmierung des Arduino Micro-Controllers. Im Gegensatz zu den LEGO-Robotern wird hier eine "richtige" Programmiersprache verwendet, die man auch relativ schnell erlernen kann. Die Abstarktion ist jedoch deutlich größer, daher eignet sich der Kurs für Schüler ab ca. 14 Jahre (8. Klasse). Nach oben gibt es eigentlich keine Grenze.<br>
     121        Wir beschäftigen uns in diesem Workshop vorwiegend mit der Programmierung des Arduino Micro-Controllers. Im Gegensatz zu den LEGO-Robotern wird hier eine "richtige" Programmiersprache verwendet, die man auch relativ schnell erlernen kann. Die Abstarktion ist jedoch deutlich größer, daher eignet sich der Kurs für Schüler ab ca. 14 Jahre (8. Klasse). Nach oben gibt es eigentlich keine Grenze.<br>
    123122        Die Liste der möglichen Projekte ist sehr lang. Vom sprechenden Tee-Automaten bis zum intelligenten Roboter-Fahrzeug sind die einzelnen Projekte sehr abwechslungsreich. Dazu stehen uns eine große Palette an Sensoren, viele verschiedene Display´s und sehr unterschiedliche Motoren zur Verfügung. Ferner haben wir einen 3D-Drucker, mit welchem wir dreidimensionale Objekte und Bauteile ausdrucken können. Diese werden vorher mit Hilfe von CAD-Programmen erstellt.<br>
    124123        Es handelt sich damit um einen wirklichen Zukunfts-Workshop, den wir zunächst an zwei Schulen in den 8. Klassen als AG realisieren. Im technikum29 werden wir diesen eventuell in den Osterferien anbieten.<br>
    125124        Voraussetzungen zur Teilnahme:<br>
    126         Vorkenntnisse werden nicht erwartet aber dafür Teamfähigkeit, Interesse an Technik + Computer, Zuverlässigkeit, Geduld, Spaß am Experimentieren, viel Neugierde und möglichst gute Leistungen in Physik.
     125        Vorkenntnisse werden nicht erwartet aber dafür Teamfähigkeit, Interesse an Technik + Computer, Zuverlässigkeit, Geduld, Spaß am Experimentieren und viel Neugierde.
    127126</p>
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