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Dec 13, 2011, 10:55:20 PM (8 years ago)
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heribert
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Alle moeglichen Updates seit Ewigkeiten.

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  • de/entwicklungsprojekte.shtm

    r215 r246  
    2424  <p>
    2525Auf dieser Seite zeigen wir anhand ausgewählter eigener Entwicklungen, dass unser Museumsteam sich aktiv mit der Vernetzung historischer Computerkomponenten und deren Anbindung an PCs der Jetztzeit auseinandersetzt. Dazu sind teils sehr aufwändige Hard- und Software-Konstrukte notwendig.<br>
    26 Diese Seite ist daher weniger für Laien gedacht, sondern richtet sich mehr an Experten. Gerne nehmen wir diesbezüglich konstruktive Vorschläge entgegen. Die Seite wird permanent erweitert.
    27 Die nächsten Projekte:</p>
    28 <ul>
    29   <li>Lochkarten vom PC ausstanzen</li>
    30   <li>Einen Lochkartenleser/stanzer "IBM 1442" an einen PC anschließen.</li>
    31 </ul>
     26Diese Seite ist daher weniger für Laien gedacht, sondern richtet sich mehr an Experten. Gerne nehmen wir diesbezüglich konstruktive Vorschläge entgegen. </p>
    3227
    3328
     
    4742<div class="desc-right">
    4843        <img src="/shared/photos/rechnertechnik/facit4070.jpg" width="192" height="313" alt="Foto des Lochstreifenstanzers" />
    49         <p class="bildtext" style="width:145px;">Der legendäre Lochstreifenstanzer <b>FACIT 4070</b></p>
     44        <p class="bildtext" style="width:192px;">Der legendäre Lochstreifenstanzer <b>FACIT 4070</b></p>
    5045    </div>
    5146       
     
    7873<p>Dieses Projekt besteht aus dem anspruchsvollen Vorhaben, einen Rechner (Mitte der 1960er Jahre), zu dem der eigentliche Drucker defekt und unvollständig ist, mit einem völlig anderem Drucker aus der gleichen Zeit auszustatten. Was auf den ersten Blick recht einfach erscheint, ist in der Realität ein außerordentlich kompliziertes Unterfangen. Im Gegensatz zu den Geräten ab den 90er-Jahren war man noch meilenweit von standardisierten Schnittstellen entfernt.<br>
    7974Ein Interface muss also her, eine transparent agierende unidirektionale Übersetzung von Computer zu Drucker. Dabei ist einiges zu tun: Der GAMMA 10 (G10) arbeitet nicht nur mit völlig anderen
    80 „negativen“) logischen Pegeln, sondern hat auch eine gänzlich andere Vorstellung davon, wie man eine 120 Zeichen lange Zeile in einen Drucker überträgt, als der anzuschließende Anelex-Zeilendrucker. Die Druckdaten werden bei der G10 im Rechner selbst abgespeichert, während sie beim Anelex Drucker eben dort gespeichert werden. Dass beide Geräte unterschiedliche Zeichensätze verwenden, ist daneben ein verschwindend einfaches Problem.</p>
     75„negativen“ logischen Pegeln, sondern hat auch eine gänzlich andere Vorstellung davon, wie man eine 120 Zeichen lange Zeile in einen Drucker überträgt, als der anzuschließende Anelex-Zeilendrucker. Die Druckdaten werden bei der G10 im Rechner selbst abgespeichert, während sie beim Anelex Drucker eben dort gespeichert werden. Dass beide Geräte unterschiedliche Zeichensätze verwenden, ist daneben ein verschwindend einfaches Problem.</p>
    8176
    8277<div class="desc-right">
     
    110105<p>Der Mikrocontroller simuliert bei dieser bidirektionalen Kommunikation den Originaldrucker. Bei einer Druckgeschwindigkeit von 300 Zeilen pro Minute bleiben dem Controller nur einige Mikrosekunden pro 6-Bit-Zeichen als Übertragungszeit. Dieser Hochgeschwindigkeitstransport des Bitstreams muss synchron verarbeitet werden und kann dann, übersetzt nach ASCII, per RS232-Schnittstelle an den PC (später den Anelex-Mikrocontroller) übertragen werden. Das weitgehend unbekannte Timing bringt dabei einen hohen experimentellen Arbeitsaufwand.
    111106Das Wissen über diese komplizierte Datenübertragung konnten wir zu allem Überfluss keinen Manuals entnehmen, sondern mussten es anhand von Reverse Engineering, also Nachkonstruktion der Übertragungslogik, aus den französischsprachigen Schaltplänen rekonstruieren. Hier gebührt der Dank den ehemaligen BULL-Fachkräften und engagierten Mitarbeitern im Museum Herr Naumann und Herr Balz.<br>
    112 Die Pegelübersetzung zwischen Standard-TTL (falsch = 0V, wahr = +5V) und invertiertem geshiftetem Gamma 10-Pegel (falsch = 0V, wahr = -5V) haben wir in einer selbst entworfenen Mosfet-Schaltung für alle 30 Datenleitungen realisiert.</p>
     107Die Pegelübersetzung zwischen Standard-TTL (logisch 0 = 0V, logisch 1 = +5V) und invertiertem geshiftetem Gamma 10-Pegel (logisch 0 = 0V, logisch 1 = -5V) haben wir in einer selbst entworfenen Mosfet-Schaltung für alle 30 Datenleitungen realisiert.</p>
    113108
    114109<p><i>Das Anelex-Gamma10-Projekt ist in aktiver Entwicklung; die Beschreibung wird fortgesetzt</i></p>
  • de/index.shtml

    r245 r246  
    4141               
    4242                <li>Für Technikinteressierte, die verstehen möchten, welchen Weg die Entwicklung vollzogen hat und wie skurril und/oder begeisternd deren Realisierung war. Dabei muss man kein Technikexperte sein: Durch die Breite des dargestellten Spektrums findet fast jeder einen Bereich, der für ihn interessant ist</li>
    43                 <li>Für Schüler- (ab ca. 16 Jahre) und Studentengruppen (<a class="go" href="lehrerinfo.shtm">Infos für Lehrer</a>)</li>
     43                <li>Für Schüler- (ab ca. 15 Jahre, in Begleitung der Eltern ab ca. 11 Jahre) und Studentengruppen (<a class="go" href="lehrerinfo.shtm">Infos für Lehrer</a>)</li>
    4444                                <li>Für Informatiker, Firmengruppen, Azubis und viele mehr</li>
    4545            </ul>
     
    7777                       
    7878                <li> Zur Zeit sind nur Gruppenanmeldungen (ab 8 Personen) möglich. Termine an beliebigen Tagen nach Absprache. Anmeldung mindestens 5 Tage vorher.<br>Einzelpersonen können ihr Interesse jedoch mitteilen. Sie werden per Mail informiert, wenn in einer Gruppe noch Plätze frei sind.<br>
    79                                 Der Eintritt beträgt eine Fl. Rotwein der unteren Preisklasse pro Person ("Rabatt" für Gruppen über 10 Pers.). Für Schüler und Studenten ist der Eintritt frei.</br>
     79                                Der Eintritt beträgt eine Fl. Rotwein der unteren Preisklasse pro Person ("Rabatt" für Gruppen über 10 Pers.). Für Schüler und Studenten ist der Eintritt frei.<br><br>
     80                               
     81                               
    8082                                        </li>
    8183            </ul>
     
    8789                        <a href="/shared/flyer/august2011.pdf"><img src="/shared/photos/start/flyer.jpg" width="120" height="210" alt="Photografie des Flyers" /></a>
    8890                        <h2>Flyer-Download</h2>
    89                         <p>Betrachten sie unseren <a href="/shared/flyer/august2011.pdf">aktuellen Flyer</a> als PDF (2 MB)</p>
     91                        <p>Betrachten Sie unseren <a href="/shared/flyer/august2011.pdf">aktuellen Flyer</a> als PDF (2 MB)</p>
    9092                </div>
    9193                       
     
    99101   
    100102       
    101     <div class="box left bordered">
    102                 <img src="/shared/photos/start/industriekultur.jpg" alt="Industiekultur" width="309" height="279" />
    103                                 <p>Tage der Industriekultur Rhein-Main: Wir sind dabei:<br><br>
    104                                 <b>Sonderführung am Sonntag, den 7.8.2011 um 14 Uhr pünktlich.<br><br></b>
    105                                 Der Termin am 7.8. ist bereits ausgebucht. Wir wiederholen die Führung am 14.8. und am 21.8 ebenfalls um 14 Uhr.<br><br>
    106                                 <b>Aktuell: Die Termine am 14.8. und am 21.8. sind leider ebenfalls bereits ausgebucht.</b> <br><br>
    107                                 Wegen der großen Nachfrage bieten wir eventuell im Spätherbst eine weitere Führung im Rahmen der "Tage der Industriekultur" an. Sie sollten Ihr Interesse daran bereits jetzt per E-Mail mitteilen.<br>
    108                                 Eintritt frei, auch für interessierte Kids (ab ca. 12 Jahre) gut geeignet.<br><br>
    109                                 <b>Thema: Computer-History</b><br><br>
    110                                
    111                                 Tauchen Sie ca. 90 Minuten in die interessante Welt der ersten Computer ab.<br>
    112                                 Eine Anmeldung ist ab sofort möglich (Mail-Adresse: post@technikum29.de).<br><br>
    113 
    114                                 Auf der Homepage der <a href="http://www.krfrm.de/c/rdik/tdr2011/">Tage der Industriekultur Rhein-Main</a> erhalten sie Einblick in <a class="go" href="http://www.krfrm.de/c/rdik/download/RDIK_TDR_2011.pdf">das Gesamtprogramm</a>.</p>
    115                
    116     </div>
     103   
    117104   
    118105
  • de/lehrerinfo.shtm

    r244 r246  
    4040
    4141
    42 <p>Wir bieten zwei Arten von Führungen an:</p>
     42
    4343
    4444<ul>
    4545        <li><p>
    46                 Für "normale" Besucher und Firmengruppen bieten wir eine Führung mit dem Themenbereich "Entwicklung der EDV und Computertechnik von 1955 bis 1972" oder "Die historische Entwicklung der Kommunikationstechnik und Musikautomaten" an. Sie müssen sich entscheiden, da beide Gebiete in einer Führung mental überfordern würden und zeitlich nicht realisierbar sind.
     46                Prinzipiell bieten wir Führungen mit den Themenbereichen "<b>Computer History</b>" oder "<b>Kommunikationstechnik</b>" an. Diese eignen sich für technisch interessierte Gruppen und Menschen, die einfach nur neugierig sind und sich in der Kulturgschichte der intelligentesten und wichtigsten Werkzeugen, wie Computer und Kommunikationstechniken, weiter bilden möchten. Sie müssen sich zwischen diesen Themen entscheiden, da beide Gebiete in einer Führung mental überfordern würden und zeitlich nicht realisierbar sind.
    4747    </p></li>
    4848        <li><!-- Monsterlistenelement start -->
    4949               
    50                 Für interessierte Schülergruppen (Mindestalter ca. 15 Jahre) wird eine pädagogisch ausgewogene altersgemäße Führung angeboten.
     50                Für interessierte Schülergruppen (Mindestalter ca. 15 Jahre) wird eine pädagogisch ausgewogene und altersgemäße Führung angeboten:
    5151
    5252<p style="text-align:left;">
    53         <b>1.</b> Sie wählen nur eine Führung (ca. 90 Minuten: Interessant, locker und informativ).<br>
    54         <br><b>2.</b> Sie dehnen den Besuch auf 2 bis 2,5 Stunden aus. Dann nehmen die Schüler nach der Führung an der "Rallye technikum29" teil. Hier werden sie in Gruppen aktiv, arbeiten an  historischen Geräten, lösen Rätsel und knacken knifflige Spiele.
     53        <b>1.</b> Sie wählen nur die Führung (ca. 90 Minuten: Interessant, locker und informativ).<br>
     54        <br><b>2.</b> Sie dehnen den Besuch auf 2 bis 2,5 Stunden aus. Dann nehmen die Schüler nach der Führung an der "Rallye technikum29" teil. Hier werden sie in Gruppen aktiv, arbeiten an  historischen Geräten, lösen Rätsel und knacken knifflige Spiele. Hier ist eine vorhergehende Rücksprache sinnvoll.
    5555</p>
    5656       
    5757<p>
    58 Wichtiger Tipp für Lehrer: Bedenken Sie, dass Schüler von dem Vorschlag ein Museum zu besuchen selten hellauf begeistert sind. Das klingt nach "alt, staubig und langweilig". Diese Einstellung ändert sich nach dem Besuch meistens grundlegend. Bieten Sie also einen solchen Besuch nicht alternativ zu Bowling, Kino, Grillparty o.ä. an. Binden Sie ihn besser irgendwie kurz in den Unterricht ein. Für Kurse in Informatik (hier sollte ein solcher Besuch Pflicht sein!), Physik und Mathematik gibt es genügend Anknüpfungspunkte. <br>Ein Problem stellt eventuell die Gruppengröße dar. Selbst in großen öffentlich geführten Museen sind Gruppen von deutlich mehr als 20 Personen problematisch. Das gilt natürlich erst recht hier. Ein Besuch von größeren Gruppen lässt sich nur nach Rücksprache verwirklichen.</p>
     58Wichtiger Tipp für Lehrer: Bedenken Sie, dass Schüler von dem Vorschlag ein Museum zu besuchen selten hellauf begeistert sind. Das klingt nach "alt, staubig und langweilig". Diese Einstellung ändert sich nach dem Besuch in der Regel grundlegend. Bieten Sie also einen solchen Besuch nicht alternativ zu Bowling, Kino, Grillparty o.ä. an. Binden Sie ihn besser irgendwie kurz in den Unterricht ein. Für Kurse in Informatik (hier sollte ein solcher Besuch Pflicht sein!), Physik und Mathematik gibt es genügend Anknüpfungspunkte. <br>Ein Problem stellt eventuell die Gruppengröße dar. Selbst in großen öffentlich geführten Museen sind Gruppen von deutlich mehr als 20 Personen problematisch. Das gilt natürlich erst recht hier. Ein Besuch von größeren Gruppen lässt sich nur nach Rücksprache verwirklichen.</p>
    5959<div class="desc-right">
    6060    <img src="/shared/photos/start/praesentationsecke-gross.jpg" alt="Präsentationsmöglichkeiten im technikum29" width="360" height="268" />
     
    6868<p> 
    6969Die Einbindung von Schülern durch eigene Referate vor Ort ist prinzipiell auch möglich, wird aber ehr selten gewünscht.
    70 Materialien hierzu finden Sie in der Rubrik "Projekte". Sie können diese mit Hilfe eines Passwortes abrufen. Das Passwort erhalten Sie nach Rücksprache.</p>
     70Materialien hierzu finden Sie gegebenenfalls in der Rubrik "Projekte". Sie können diese mit Hilfe eines Passwortes abrufen. Das Passwort erhalten Sie nach Rücksprache.</p>
    7171
    7272<!--<div class="box bordered" style="width:75%;margin-left:auto;margin-right:auto;">-->
    7373
    74 <p>
    75 Prinzipiell können wir auch Spezalführungen für technikinteressierte Kinder im Alter zwischen 10 und 13 Jahren (mit Eltern) anbieten. Formieren Sie eine Gruppe und fragen Sie bei uns nach.</p>
     74
    7675
    7776
  • de/lernprojekte/index.shtml

    r113 r246  
    4646
    4747<tr><th><a href="nipkow">Nipkow</a>            <td>Präsentation, welche die physikalischen Grundlagen und Techniken des Fernsehens nach Paul Nipkow zeigt
     48<tr><th><a href="lerncomputer">Lerncomputer</a><td>Dokumentation des Demonstrationscomputers
    4849</table>
    4950
  • de/news.shtm

    r244 r246  
    2626
    2727<ul class="news-feed">
     28<li><h3>August 2011</h3>
     29<div class="box left">
     30<img src="/shared/photos/rechnertechnik/lgp21-0.jpg" width="300" height="151"/>
     31</div>
     32Ein sehr seltener Rechner aus den frühen 60er Jahren bereichert unser Museum:<br>
     33LPG 21 von Schoppe & Faeser, in Deutschland gebaut. Schauen Sie hier:
     34<a href="/de/rechnertechnik/fruehe-computer.shtm#lpg21"><b>LPG 21 Anlage</b></a>
     35<div class="clear"></div></li>
     36
    2837
    2938<li><h3>Juli 2011</h3>
     
    4352<div class="clear"></div></li>
    4453
    45 <li><h3>Januar 2011</h3>
    46 Wir haben die Seite mit den PDP-8 und PDP-12 Rechnern stark erweitert und die PDP-8L mit einbezogen.<br>
    47 Schauen Sie ganz einfach <a href="/de/rechnertechnik/fruehe-computer.shtm#pdp8l">hier.</a></li>
    48 <li><h3>Dezember 2010</h3>
    4954
    50 "Vom Gebirg zum Ozean, alles hört der <b>Radiomann</b>".<br>
    51 Eine Beschreibung des legendären Kosmos Lehrbaukastens gibt es <a href="/de/kommunikationstechnik/rundfunk.shtm#rad">hier.</a></li>
    52 
    53 <li><h3>Oktober 2010</h3>
    54 <div class="box left">
    55 <img src="/shared/photos/rechnertechnik/pdp12.jpg" width="350" height="426"/>
    56 <p class="bildtext">Ein wichtiger Neuzugang bereichert die Abteilung "Wissenschaftliche Rechner":<br>
    57 Ein <a href="/de/rechnertechnik/fruehe-computer.shtm#pdp12"> <i>PDP-12 Rechner</i></a> der Firma Digital aus dem Jahre 1969.<br>
    58 Mit diesem gut ausgebautem Laborrechner wird die Lücke aller 12-Bit-Systeme, die von Digital in den Jahren von 1965 bis 1971 gebaut wurden geschlossen. <div class="clear"></div>
    59 </li>
    6055
    6156
  • de/rechnertechnik/fruehe-computer.shtm

    r244 r246  
    1717</head>
    1818<body>
     19
    1920<!--#echo encoding="none" var="heading" -->
    2021<div id="content">
     22
     23
     24
    2125    <h2 id="pdp8L"><!--#echo var="title" --></h2>
    22     <p>
    23             Unter "Minicomputer" würden sich die Kids heute einen Computer im Handy- oder Armbanduhrformat vorstellen. In den 60er und frühen 70er Jahre war das anders. Ein Computer war prinzipiell riesig (siehe UNIVAC), so dass ein 300kg-Rechner zu den "Minis" gehörte, insbesondere war die CPU sehr klein. Frühe Computer sind wegen ihrer stattlichen Größe und der sehr schönen transparenten Peripheriegeräten vor allem in ihrer Funktion sehenswert.
    24         <br/>Es gibt eine sehr wichtige Computerfamilie, die letztendlich zu unseren heutigen (Home-)Computern geführt hat: Die Entwicklung der "Mini-"Computer der Firma <b>D</b>igital <b>E</b>quipment <b>C</b>orporation (kurz <b>DEC</b>) der 12-Bit-Serie PDP-8 bzw. PDP-12. Wir verfügen über alle in dieser Serie gebauten Geräte: Von der PDP-8 (auch Classic-8 genannt) aus dem Jahr 1965 bis zur PDP-8a (1975). Letztere ist museal weniger interessant und steht daher im Archiv. Der Abkürzung "<b>PDP</b>" steht für "<b>P</b>rogramable <b>D</b>igital <b>C</b>omputer".
     26       
     27        <h3 id="lpg21">Schoppe & Faeser:  LGP-21 </h3>
     28
     29        <!-- Bild über ganze Breite (geht bei schmalen Monitoren ins Menü rein) -->
     30        <!-- Implementierung dafür steht im common.css, Zeile 300ff. -->
     31    <div class="box center" style="position:relative;">
     32       <div style="position:absolute; top:0px;"><img src="/shared/photos/rechnertechnik/lgp-21.jpg" width="967" height="443" alt="LGP 21 Computeranlage" />
     33</div>
     34        <div style="height: 443px;">&nbsp;</div>
     35                <p class="bildtext small">Von links nach rechts: Magnetbandlaufwerk, 1. LGP-21, Tally Leser und Stanzer, 2. Tally Leser, zwei zusätzliche Festplatten, 2. LGP-21, Flexowriter</p>
     36               
     37    </div>
     38       
     39    <p>Dieser Rechner ist aus vieler Hinsicht historisch hochinteressant: 1.  Der Hardware-Aufwand ist extrem gering. 2. Im Wesentlichen arbeitet der Rechner mit einem BUS-System. 3. Er hat eine Festplatte, die alle Register und Taktspuren enthält. Wie auf obigem Bild zu erkennen ist, haben wir zwei komplette Anlagen, was die Reparatur bei Defekten erheblich erleichtert.<br>
     40        Aus dem Original-Prospekt von 1964:<br>
     41        "Der <b>LGP-21</b> wird von der Firma Schoppe & Faeser GmbH im Lizenzbau für Europa hergestellt und von der <b>EUROCOMP</b> GmbH vertrieben."<br> Entwickelt wurde der LGP-21 von Librascope Division -GPI- (USA), die damals zu den größten Rechenmaschinenherstellern der Welt gehörte. In den USA wurde der Rechner ab 1962 von "General Precision" verkauft.
     42        Es handelt sich um einen ausgesprochen kleinen Computer, der aber dennoch als <b>"Der erste vollständige programmgesteuerte Digitalrechner unter 60.000,- DM für die Grundausstattung"</b> angeboten wurde. Das war natürlich nur der Preis für die nackte CPU und einem "Flexowriter". Dieser Rechner war der Nachfolger des LGP-30 (1. Computergeneration, ab 1956), der ebenfalls von Schoppe & Faeser unter Lizenz hergestellt wurde. Der LGP21-Rechner ist sehr selten. Nur ca. 100 Stück wurden davon gebaut. Eine absolute Rarität ist das Magnetband-Laufwerk von dem etwa fünf Stück hergestellt wurden. Unser Gerät hat die Seriennummer 4.</p>
     43       
     44        <div class="box left clear-after">
     45                <img src="/shared/photos/rechnertechnik/tally-lochstreifenleser.jpg" width="603" height="241" alt="Tally Lochstreifenleser" />
     46                <p class="bildtext small">Externe Speicher des LGP-21 sind Lochstreifen, welche durch die Tally-Lochstreifenleser noch mechanisch abtastet werden. Das Bandlaufwerk und weitere externe Platten mit je ca. 8000 32-Bit-Worte Kapazität kamen erst Ende der 60er Jahre hinzu.</p></div>
     47       
     48
     49        <p>Als Speichermedium und zugleich Taktgeber (95 kHz!) wird eine rotierende Festplatte mit unbeweglichen Köpfen verwendet. Sie dreht sich mit 1475 U/min und kann 4096 Worte mit je 32 Bit speichern. Das entspricht ca. 12 KB und war zu dieser Zeit eine beachtliche Kapazität. Die Platte wird in 64 Spuren sowie 4 Taktspuren und 3 Umlaufspeicher (Akkumulator, Befehlsregister und Zählregister) aufgeteilt. Die mittlere Schreibdichte beträgt ca. 10 Bit je mm während sie heute ca. 200 mal größer ist. Hier können Sie das <br><a  class="popup" href="/shared/photos/rechnertechnik/lgp21-platte.jpg"><b>Festplatten-Laufwerk des LGP-21</b></a><br> betrachten.
     50        Der LGP-21 verfügt über 23 verschiedene Befehle. Das reicht aus, um die üblichen wissenschaftlichen Aufgaben programmieren zu können.  <br>
     51        Die Reparatur des Rechners gestaltet sich als große Herausforderung. Da wir jedoch die Grundausstattung doppelt haben, ist die Chance für eine erfolgreiche Reparatur groß.<br>
     52        Weitere Informationen zu diesem interessanten Rechner folgen später.</p>
     53
     54       
     55        <h3>Minicomputer</h3>
     56       
     57           <p> Unter "Minicomputer" würden sich die Kids heute einen Computer im Handy- oder Armbanduhrformat vorstellen. In den 60er und frühen 70er Jahre war das anders. Ein Computer war prinzipiell riesig (siehe UNIVAC), so dass ein 300kg-Rechner zu den "Minis" gehörte, insbesondere war die CPU sehr klein. Frühe Computer sind wegen ihrer stattlichen Größe und der sehr schönen transparenten Peripheriegeräten vor allem in ihrer Funktion sehenswert.
     58        <br/>Es gibt eine sehr wichtige Computerfamilie, die letztendlich zu unseren heutigen (Home-)Computern geführt hat: Die Entwicklung der "Mini-"Computer der Firma <b>D</b>igital <b>E</b>quipment <b>C</b>orporation (kurz <b>DEC</b>) der 12-Bit-Serie PDP-8 bzw. PDP-12. Wir verfügen über alle in dieser Serie gebauten Geräte: Von der PDP-8 (auch Classic-8 genannt) aus dem Jahr 1965 bis zur PDP-8a (1975). Letztere ist museal weniger interessant und steht daher im Archiv. Der Abkürzung "<b>PDP</b>" steht für "<b>P</b>rogramable <b>D</b>igital Com<b>p</b>uter".
    2559        </p>
    2660               
     
    78112                </div>
    79113
    80             <p>Im Jahre 1967 waren die ersten TTL-ICs (Transistor-Transistor-Logik) der Serie 74xx lieferbar. DEC war mit dem Rechner 8i damit ganz vorne in der Entwicklung [die Bezeichnung "8/I" begründet sich mit: "With <b><u>I</b>ntegrated</u> Circuits"]. Man hatte mit dem Langzeitverhalten (spätere Defekte) solcher integrierten Schaltungen noch keine Erfahrung. UNIVAC hat daher selbst 1969 lieber noch auf die immerhin 2 Jahre bewährte DTL-Technik gesetzt. Zum Glück erwiesen sich die TTL-ICs als genauso stabil wie die DTL-Serie. Doch der Integrationsgrad war wesentlich höher, so dass der Platzbedarf schrumfte. <br>
     114            <p>Im Jahre 1967 waren die ersten TTL-ICs (Transistor-Transistor-Logik) der Serie 74xx lieferbar. DEC war mit dem Rechner 8i damit ganz vorne in der Entwicklung [die Bezeichnung "8/I" begründet sich mit: "With <b><u>I</u></b>ntegrated Circuits"]. Man hatte mit dem Langzeitverhalten (spätere Defekte) solcher integrierten Schaltungen noch keine Erfahrung. UNIVAC hat daher selbst 1969 lieber noch auf die immerhin 2 Jahre bewährte DTL-Technik gesetzt. Zum Glück erwiesen sich die TTL-ICs als genauso stabil wie die DTL-Serie. Doch der Integrationsgrad war wesentlich höher, so dass der Platzbedarf schrumfte. <br>
    81115                        Dieser erste Rechner mit integrierten Schaltungen von DEC war nicht gerade billig. Alleine die CPU (im Bild links, Mitte) ohne Peripherie kostete damals 27000 $. Bei dem Umrechnungskurs der 60iger Jahre entspricht das ca. 55000 Euro. <br/>Der Arbeitsspeicher (Ringkerne) hatte eine Kapazität von 8 kB. Während der Bearbeitung eines "größeren" Problems müssen eventuell fortwährend Files (Programme, Daten) auf ein Tape (Magnetband) ausgelagert und später wieder eingelesen werden. Um mit sowenig Arbeitsspeicher dennoch erstaunlich effektiv arbeiten zu können, wurde schon in diesen frühen Jahren ein ausgesprochen intelligentes Betriebssystem (PS/8 bzw. OS/8) entwickelt!  Es ist sehr interessant, dem Rechner bei seiner Arbeit zuzuschauen.</p>
    82116            <p>Für alle, die einen solchen Computer noch nie gesehen haben, sei angemerkt, dass dieser mit Plotter über 2m hoch ist und ein Gewicht von ca. 300 kg hat.</p>
     
    229263          <p>Edson de Castro war Produktmanager von DEC und hatte die Vision, einen 16-Bit Rechner zu entwickeln, dessen Prozessor auf eine einzige Print-Platine passt. Der Firmengründer von DEC, Ken Olson, konnte sich jedoch dafür nicht erwärmen. So verließ de Castro 1968 mit 3 anderen Hardware-Ingenieuren DEC und gründete in einem leerstehenden Friseurgeschäft eine eigene Firma: <b>Data General Corporation</b> (Massachusetts, USA).<br>
    230264          Bereits 1969 kam der erste 16-Bit Rechner der Serie <b>"NOVA"</b> auf den Markt. Durch die einfachere Fertigung (keine Wire-Wrap-Verdrahtung, nur zwei Platinen + Speicherplatinen ect.) war der Rechner in der Basisversion mit knapp 4000 $ zudem recht preiswert. Mit dem Grundmodell konnte man allerdings nicht viel anfangen. Nach dem Ausbau des Rechners ergab sich dann ein deutlich höherer Gesamtpreis. Der Nova-Computer wurde als "der preiswerteste und schnellste Mini-Computer der Welt" angeboten. DEC baute damals noch die Typen PDP-8I sowie PDP-12 die mit vielen kleinen Flip-Chip-Modulen realisiert wurden.<br>
    231           Im Nachfolgemodell (1973), der NOVA 2, wurden weitere Vereinfachungen und eine nochmals höhere Integrationsdichte vorgenommen, so dass der gesamte Prozessor inklusive der Ansteuerung von langsamen Peripheriegeräten (Teletype, Lochstreifenleser/stanzer) auf einer Platine untergebracht war. Unsere Nova ist eine NOVA 2/10, die Slots für 10 Boards hat und damit den Einbau vieler Interfaces für weitere Peripheriegeräte und Speichererweiterungen ermöglicht.<br>
     265          Im Nachfolgemodell (1973), der <b>NOVA 2</b>, wurden weitere Vereinfachungen und eine nochmals höhere Integrationsdichte vorgenommen, so dass der gesamte Prozessor inklusive der Ansteuerung von langsamen Peripheriegeräten (Teletype, Lochstreifenleser/stanzer) auf einer Platine untergebracht waren. Unsere Nova ist eine NOVA 2/10, die Slots für 10 Boards hat und damit den Einbau vieler Interfaces für weitere Peripheriegeräte und Speichererweiterungen ermöglicht.<br>
    232266          Aus heutiger Sicht haben die riesigen Boards (38x38cm, damals "IC-Gräber in Backblechgröße" genannt) auch Nachteile: Eine Reparatur ist sehr aufwändig, da eine Eingrenzung des Fehlers durch das Auswechseln kleiner Platinen nicht möglich ist.<br>
    233267          Die abgebildete NOVA stammt aus einer Hochschule und ist mit zwei Plattenlaufwerken, einem Doppel-Diskettenlaufwerk (8" Disketten!), einer Teletype, einem Hochgeschwindigkeits-Lochstreifenleser und einem Lochkartenleser (hier nicht abgebildet) ausgerüstet. Später wurde schließlich ein Terminal hinzugefügt welches den Rechner zu einer komfortabel nutzbaren Anlage erweiterte.</p>
  • de/rechnertechnik/tabelliermaschine.shtm

    r244 r246  
    2828    <p>Tabelliermaschinen konnten durch das Auswechseln einer Schalttafel sehr unterschiedliche kombinierte Schreib- und Rechenarbeiten ausführen.<br>
    2929       Die Programmierung der Tabelliermaschine wurde durch das Stöpseln von Kabeln auf der Schalttafel realisiert. Für jedes Programm wurde eine eigene Schalttafel benötigt. Das Eingebemedium für die Maschine sind nur Lochkarten. Daher waren bei der Lochkarten EDV zur Erstellung, Sortierung, Mischung etc. der Karten weitere Maschinen erforderlich, die in unserem Museum ebenfalls funktionsfähig vorhanden sind.
    30        <br>Unsere Tabelliermaschine kann mittlerweile Kontoauszüge berechnen und drucken sowie Multiplikationen und Divisionen ausführen.<br> Im Jahre 1959 schloss ein BULL-Techniker eine Wette indem er behauptete, mit einer Tabelliermaschine könnte man auch Wurzeln beliebiger Zahlen ziehen. Seine Kollegen hielten dagagen; doch er gewann nach längerer Programmierarbeit schließlich die Wette. Dieses Programm ist per Zufall erhalten geblieben, es arbeitet inzwischen einwandfrei.
     30       <br>Unsere Tabelliermaschine kann z.B. Kontoauszüge berechnen und drucken sowie Multiplikationen und Divisionen ausführen.<br> Im Jahre 1959 schloss ein BULL-Techniker eine Wette indem er behauptete, mit einer Tabelliermaschine könnte man auch Wurzeln beliebiger Zahlen ziehen. Seine Kollegen hielten dagagen; doch er gewann nach längerer Programmierarbeit schließlich die Wette. Dieses Programm ist per Zufall erhalten geblieben. Es wurde von dem damaligen Programmierer im Jahre 2010 nochmals verbessert. Hiermit lassen sich aus 8-stelligen Zahlen die Quadratwurzeln auf 3 Nachkommastellen genau berechnen. Zusätzlich wird eine Debugging Liste mit ausgedruckt, die bei eventuellen Fehlern hilfreich ist. Das ist wirklich einmalig!
    3131    </p>
    3232
  • de/suche.shtm

    r243 r246  
    3434       
    3535      <ul>
    36           <li>Für unsere PDP-12 suchen wir zwei möglichst alte <b>analoge Joysticks</b></li><br>
    37           <li><b>Vom Computer "LGP-21" (General Precision, um 1963, in Lizenz von Schoppe & Faeser auch in Deutschland gebaut) suchen wir Schaltpläne (Kopien reichen), Manuals und Ersatzteile</b></li><br>
     36          <li>Für unsere PDP-12 suchen wir zwei möglichst alte <b>analoge Joysticks</b></li>
     37          <li><b>Passend zum LGP-21 suchen wir den Computer LGP-30</b></li>
     38          <li><b>Manuals für den Computer BULL GAMMA 55 </b></li>
    3839          <li>Teletype Fernschreiber Modell ASR 35 und Modell 28</li>
    3940          <li>Tektronix Oszilloskop Type 556 und Type 565 (Dual-Beam)</li>
  • en/computer/early-computers.shtm

    r238 r246  
    2121<div id="content">
    2222    <h2><!--#echo var="title" --></h2>
    23 
     23       
     24<h3 id="lpg21-en">Schoppe & Faeser:  LGP-21 (General Precision) </h3>
     25       
     26        <!-- Bild über ganze Breite (geht bei schmalen Monitoren ins Menü rein) -->
     27        <!-- Implementierung dafür steht im common.css, Zeile 300ff. -->
     28    <div class="box center" style="position:relative;">
     29       <div style="position:absolute; top:0px;"><img src="/shared/photos/rechnertechnik/lgp-21.jpg" width="967" height="443" alt="LGP 21 Computeranlage" />
     30</div>
     31        <div style="height: 443px;">&nbsp;</div>
     32                <p class="bildtext small">From left to right: magnetic tape drive, 1. LGP-21, Tally paper-tape-reader and punch, 2. Tally reader, two additional hard drives, 2. LGP-21, Flexowriter</p>
     33               
     34    </div>
     35               
     36                <p>The <b>LPG21</b> computer by General Precision was released and licensed in the
     37USA in 1962. Paying royalities, the german company "Schoppe & Faser"
     38copied this computer with a new frontend design, calling it <b>"EUROCOMP"</b>
     39(1964).<br>
     40 It's a very small mainframe, advertised as the "first
     41full-capability computer priced from $ 16,250". Of course this price was
     42only offered for the bare CPU. Including the minimal equipment
     43(flexowriter, tape reader and puncher) the overall price was about $ 30,000.<br>
     44
     45<div class="box left clear-after">
     46                <img src="/shared/photos/rechnertechnik/tally-lochstreifenleser.jpg" width="603" height="241" alt="Tally Lochstreifenleser" />
     47                <p class="bildtext small">The external memory of the LGP-21 are perforated papertapes, which are scanned mechanically of the Tally-tape reader. The magnetic tape drive and other external drives were added in the late 60s.</p></div>
     48               
     49The (rotating) disc (with fixed heads) is used as storage and clock
     50generator. Our installation, as shown above, features a lot of
     51periphery: A magnetic tape station (1/4" tapes), paper tape
     52reader/puncher, an additional hard disc and a flexowriter (printer and
     53manual tape puncher for data/programs).<br>
     54Once again, the reperation will be a challenge. More information will be
     55disclosed later.</p>
     56
     57       
     58        <h3>Mini-Computers</h3>
     59       
    2460    <p>Today's kids think of the latest mobile devices when talking about "mini computers".
    2561           In contrast, in the 1960s and the early 70s, a computer was always huge (like our
     
    330366                </p>
    331367    </div>
    332 
     368       
     369       
     370 <h3 id="nova-en">Data General: NOVA 2</h3>
     371   
     372   <div class="box left">
     373      <img src="/shared/photos/rechnertechnik/nova2.jpg" width="400" height="561" alt="Data General: NOVA 2" />
     374<p>     Edson de Castro was responsible for product management at DEC and was intent
     375on developing a 16-bit computer with a processor that would fit on a single
     376printed circuit board. But Ken Olson, the founder of DEC, wasn't
     377supportive. So de Castro left DEC in 1968 together with three other
     378hardware engineers to found his own company in a vacant barber's shop:
     379<b>Data General Corporation </b>(Massachusetts, USA).<br>
     380
     381Already in 1969 the first 16-bit computer in the <b>"NOVA" </b>series was ready
     382for the market. Thanks to the simpler production method (no wire wrapping,
     383only two boards + memory boards etc.) the basic version was quite inexpensive
     384at $4000. However, this basic model alone wasn't really that useful, and
     385after extending the computer the total price was substantially higher.
     386The Nova computer was advertised as "the best small computer in the world".
     387At this time, DEC was still building the PDP-8/I and the PDP-12, which
     388required lots of very small flip-chip-modules. <br>
     389
     390The successor model (available in 1973), the<b> NOVA 2</b>, was simplified even
     391further, and the increased chip density made it possible to have the whole
     392processor together with the control logic for slow peripheral devices
     393(teletype, paper tape puncher and reader) one single board. Our Nova is a
     394NOVA 2/10 model with slots for 10 boards, and therefore enough space for
     395quite a few device controllers and memory extensions.<br>
     396
     397
     398From today's perspective, the rather huge boards (15x15 inch,
     399nicknamed "circuit graveyards in baking tray size") do have disadvantages:
     400any kind of repair is very difficult, because it is not possible to pin down
     401a malfunction by exchanging small boards.<br>
     402
     403The NOVA shown in the picture is from a university. It is equipped with
     404two harddisk drives, one twin floppy drive (8" disks!), one teletype,
     405one high-speed paper tape punch reader and one punch card reader (not in
     406the picture). Later on a terminal was added, which extended the computer
     407to a comfortably usable system.</p>
     408
     409The details are better visible in a larger photo: <a  class="popup" href="/shared/photos/rechnertechnik/nova-detail.jpg">NOVA 2 with terminal</a><br>
     410
     411          <p class="bildtext small">
     412Hardware configuration, from top to bottom:<br>
     413<dl>
     414
     415<dd>Paper tape punch reader (mostly used for testing programs included with
     416  every delivered system)
     417<dd>Twin disk drive for 8-inch floppy disks, Model 6032
     418<dd>CPU with core memory, 32 KB, access time 0.8 us
     419<dd>Two hard-disk drives with removable cartridges, Series 30. Capacity
     420  1.200.000 16-bit words, or 2.4 MB.
     421<dd>Disk Cartridge System 4047, necessary to connect the second disk
     422<dd>Terminal "DASHER 1", Model 6052 by Data General, on the right hand side
     423</dl></small>     
     424 </div>
     425 
     426 
    333427    <h3>WANG 2200 with bulky peripheral hardware</h3>
    334428    <p>Next, the first system that looks like today's computer is presented: <a class="go" href="/en/devices/wang2200.shtm">WANG 2200</a>, year of manufacture 1973. This computer, with so many peripheral devices, is probably unique in Germany. The peripherals: paper tape reader, punch card reader,  triple 8-inch disc drive, hard disc system with 38cm diameter disks (the device weights 100kg and cost 24000 DM, but only holdy 5MB), special BASIC-language keyboard, etc.</p>
  • en/dev/translation/editor.js

    r218 r246  
    1515// Basic Settings
    1616t29.tr.settings = {
    17     disable_img_license_system: true, // when tr system enabled, disable img licenses for more cleareness
     17        disable_img_license_system: true, // when tr system enabled, disable img licenses for more cleareness
    1818        editable_elements: function(){ return $("#content").find("p, ul, ol, blockquote, dl, table, h2, h3"); },
    1919        messages_url: "/en/dev/translation/messages.xml"
     
    101101        // toggle image license system
    102102        if(t29.tr.settings.disable_img_license_system)
    103                 t29.img_license_settings.enabled = ! t29.tr.enabled;
     103                t29.img_license.settings.enabled = ! t29.tr.enabled;
    104104        // set infos on body
    105105        $("body").toggleClass("tr-enabled", t29.tr.enabled)
  • en/news.shtm

    r244 r246  
    2828
    2929    <ul class="news-feed">
    30        
     30        <li><h3>August 2011</h3>
     31<div class="box left">
     32<img src="/shared/photos/rechnertechnik/lgp21-0.jpg" width="300" height="151"/>
     33</div>
     34
     35
     36We got a very rare computer from the early 1960s: <a href="/en/computer/early-computers.shtm#lpg21-en"><b> The Schoppe & Faeser LPG 21,</b></a> made in Germany.<div class="clear"></div>  </li>
     37
     38<li><h3>July 2011:</h3>
     39<div class="box left">
     40<img src="/shared/photos/rechnertechnik/nova-klein.jpg" width="250" height="356"/>
     41</div>
     42We moved a new complete <a href="/en/computer/early-computers.shtm#nova-en"><b>Nova 2 system</b></a>  (color: blue gentian). This scientific computer was built concurrently to the DEC computers in 1969.
     43One of the first computers which Word length is a multiple of a byte (octett).
     44<div class="clear"></div></li>
     45
     46
     47
    3148        <li><h3>June 2011</h3>
    3249<div class="box left">
     
    3653<div class="clear"></div></li>
    3754
    38        <li><h3>October 2010</h3>
    39         <div class="left clear-after">
    40          <img src="/shared/photos/rechnertechnik/pdp12.jpg" width="350" height="426" alt="DEC Clinical LAB12" />
    41          <p class="bildtext">An important new scientifical computer:
    42             A <a class="go" href="/en/computer/early-computers.shtm#pdp12">PDP-12 (actually Clinical LAB 12) from DEC</a>, year of manufacture 1968/69.
    43             <br>This well equipped laboratory computer fills the gap of 12 bit computers made by DEC from 1965 to 1971.
    44          </p>
    45         </div>
    46 
    47        <li><h3>September 2010</h3>
    48        
    49         <div class="left clear-after">
    50                <a href="/en/miscellaneous.shtm#demo"><img src="/shared/photos/rechnertechnik/siemens-demo.jpg" width="350" height="293" alt="Siemens educational Computer demonstration CPU model"/></a>
    51                <p class="bildtext">
    52                       We got a big <a href="/en/miscellaneous.shtm#demo" class="go">educational computer model</a> made by Siemens from 1973.</p>
    53            </p>
    54         </div></li>
     55       
    5556       
    5657     
  • en/search.shtm

    r234 r246  
    4444    <p>We are always looking for:</p>
    4545    <ul>
    46         <li><b>Circuit diagramms (copies) for the Computer LGP-21, manuals and spare parts.<br>
    47         The LGP-21 was built by General Precision about 1963 (and under license from Schoppe & Faeser, Germany)</b></li><br>
    48        
    49        
    50         <li>Any kind of tube calculators</li>
     46        <li>Any kind of tube calculators, for example LGP-30</li>
    5147        <li>Very old plotter</li>
    5248        <li>Any kind of telegraph technology</li>
    53         <li>All manuals for the <a href="/en/computer/tabulating-machine.shtm#bull3">BULL GAMMA 3</a> and <a href="/en/computer/tabulating-machine.shtm#bull10">GAMMA 10</a></li>
     49        <li>All manuals for the <a href="/en/computer/tabulating-machine.shtm#bull3">BULL GAMMA 3</a> and BULL GAMMA 55</li>
    5450        <li>... and everything that is suitable for our collection</li>
    5551      </ul>
  • shared/css/common.css

    r239 r246  
    296296| SPEZIAL STYLE                                                        |
    297297+----------------------------------------------------------------------+
     298| Für:                 Frühe Computer                                  |
     299\**********************************************************************/
     300
     301.fruehe-computer #wrapper #menu {
     302    margin-top: 670px; /* circa... */
     303}
     304
     305/* Seit 08.08.2010: Per Javascript-Anpassung */
     306body.greater1280 .fruehe-computer #wrapper #menu { margin-top: 0; }
     307
     308
     309/**********************************************************************\
     310| SPEZIAL STYLE                                                        |
     311+----------------------------------------------------------------------+
    298312| Für:                 Fax- und Schreibtechnik, Startseite,            |
    299313|                      DEC-Geschichte                                  |
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