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Dec 22, 2008, 12:08:51 AM (14 years ago)
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heribert
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Heribert: Diehl-Combitronic neu in IC-Technik, ausserdem eine neue
Extraseite dazu

-- Sven @ t29

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  • de/rechnertechnik/ic-technik.shtm

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     41    <div class="box center">
     42          <a href="/de/geraete/diehl-combitronic.shtm" name="backlink-diehl-combitronic" title="Details zur Combitronic">
     43                 <img src="/shared/photos/rechnertechnik/diehl-combitronic.jpg" alt="Diehl Combitronic Anlage" width="526" height="420"/></a>
     44          <div class="bildtext">
     45                 
     46                  Die von <b>DIEHL</b> 1970-72 verkaufte <b>Combitronic</b> ist ein Rechner, der zeigt, in welcher stürmischen Entwicklungsphase geradezu kuriose Technik angeboten wurde. In diesem Gerät sind Germaniumtransistoren der frühen 60er Jahre (zur Ansteuerung des Druckers), immer noch ein Bootprogramm auf Lochstreifen, der langsame Laufzeitspeicher und die modernste Entwicklung von LSI-Technik in keramischen ICs vereint. Man hat einfach die Transistor-Logik der Combitron mit 4 LSI-ICs realisiert. Somit ist der Rechner mit der damals bereits technisch überholten Combitron identisch. Das Gehäuse wurde kleiner; der gesamte Rechner ist auf zwei kleine Platinen geschrumpft (siehe weitere Bilder durch Anklicken des obigen Bildes). Im Hintergrund ist der dazugehörige Lochstreifenstanzer ELS 850 zu sehen und links der Leser "Dilector".
     47                  </div>
     48        </div>
    4049
     50        <p>Während DIEHL noch immer die Mechanik stark betonte, versuchte HP diese zu meiden oder zumindest zu minimieren, wo immer es möglich war. Die Diehl-Rechner der obigen Serie waren für wissenschaftliche Berechnungen einfach zu langsam. Sie hatten weder gegen HP noch gegen WANG eine Chance, obwohl sie natürlich in einer erheblich niedrigeren Preisklasse lagen. Für die Alltagsberechnungen in Ingenieurbüros reichte jedoch zunächst die Leistung dieser Rechner.<br/>
     51        Für umfangreiche wissenschaftliche Berechnungen führte jedoch kein Weg an WANG bzw. HP vorbei.
     52        </p>
     53               
    4154      <div class="box left">
    4255          <img src="/shared/photos/rechnertechnik/hp-rechner.jpg" alt="Fotografie der HP-Tischrechner im Regal" width="335" height="1045" class="nomargin-bottom" />
     
    4861              <li>Ganz unten das nächste Modell, der HP 9820 (Bj. 1971) mit alphanumerischer Anzeige auf 7x5 Punktmatrix-LED.</li>
    4962              <li>Oben befindet sich der bekannteste HP-Rechner: HP 9830, Bj. 1972 mit Lochstreifenleser, Lochstreifenstanzer und Plotter. Dies ist der erste BASIC-programmierbare Tischrechner der Welt.</li>
    50             </ul>
     63                          </ul>
     64         
    5165          </div>
    5266          <div class="clear">&nbsp;</div>
  • de/rechnertechnik/programmierbare.shtm

    r66 r69  
    2828    <div class="box center">
    2929        <img src="/shared/photos/rechnertechnik/combitron-s.jpg" alt="Diehl Combitron" width="690" height="232" />
    30         <p class="bildtext"><b>DIEHL Combitron</b>. Dies ist der erste funktionsf&auml;hige programmierbare Tischrechner, der in Deutschland gebaut und vertrieben wurde. Rechts steht der DIEHL Dilector (Lochstreifenleser) und links der DIEHL ELS 830 (Lochstreifenstanzer), der quasi "online" die Programmeingabe auf der Tastatur in den Lochstreifen stanzt. Das System ist voll funktionsf&auml;hig. Als Speichermedium dient ein <a href="speichermedien.shtm#laufzeitspeicher" name="backlink-diehl" title="Laufzeitspeicher" class="go">Laufzeitspeicher</a> (Kapazit&auml;t ca. 1000 Bit)</p>
     30        <p class="bildtext"><b>DIEHL Combitron</b>. Dies ist der erste funktionsf&auml;hige programmierbare Tischrechner, der in Deutschland gebaut und vertrieben wurde (1966-68). Hier ist die <b>Combitron-S</b> (1968-70) abgebildet, die zusätzlich 10 Programmspeicher, 10 Konstantenspeicher und 2 Sprungbefehle gegenüber der Combitron hatte. Rechts steht der DIEHL Dilector (Lochstreifenleser) und links der DIEHL ELS 830 (Lochstreifenstanzer), der quasi "online" die Programmeingabe auf der Tastatur in den Lochstreifen stanzt. Das System ist voll funktionsf&auml;hig. Als Speichermedium dient ein <a href="speichermedien.shtm#laufzeitspeicher" name="backlink-diehl" title="Laufzeitspeicher" class="go">Laufzeitspeicher</a> (Kapazit&auml;t ca. 1000 Bit)</p>
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    33     <p>Im selben Jahr erschien die Olivetti Programma 101 auf dem Markt. Erstmals in der Geschichte der EDV war es f&uuml;r Ingenieurb&uuml;ros m&ouml;glich, einen "kleinen" Rechner zu erwerben, auf welchem man schnell eigene Programme auf Magnetkarten abspeichern konnte. Die Maschine mit viel Mechanik wurde zu einem Verkaufsschlager. Billig war dieser Einstieg nicht: Doch der Preis von 14800,- DM + Steuer (ca. 8000,- Euro) machte sich durch Einsparen von viel manueller Rechenzeit schnell bezahlt.</p>
     33    <p>Im selben Jahr (1966) erschien die Olivetti Programma 101 auf dem Markt. Erstmals in der Geschichte der EDV war es f&uuml;r Ingenieurb&uuml;ros m&ouml;glich, einen "kleinen" Rechner zu erwerben, auf welchem man schnell eigene Programme auf Magnetkarten abspeichern konnte. Die Maschine mit viel Mechanik wurde zu einem Verkaufsschlager. Billig war dieser Einstieg nicht: Doch der Preis von 14800,- DM + Steuer (ca. 8000,- Euro) machte sich durch Einsparen von viel manueller Rechenzeit schnell bezahlt.</p>
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