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Dec 29, 2008, 4:40:35 PM (14 years ago)
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heribert
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  • Aenderungen Heriberts an Diehl-Combitronic, IC-Technik
  • Sync der englischen Uebersetzung dazu

-- Sven @ t29

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  • de/geraete/diehl-combitronic.shtm

    r71 r73  
    22     "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd">
    33<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de">
    4 <head><!--#set var="title"        value="Details der Combitronic"
     4<head><!--#set var="title"        value="Details der Combitronic und Algotronic"
    55   --><!--#set var="location"     value="diehl"
    66   --><!--#set var="part"         value="extra"
    77   --><!--#set var="url_en"       value="devices/diehl-combitronic.shtm"
    8    --><!--#set var="title_en"     value="Details of Diehl Combitronic"
     8   --><!--#set var="title_en"     value="Details of Diehl Combitronic and Algotronic"
    99   --><!--#set var="prev"         value="/de/rechnertechnik/ic-technik.shtm#backlink-diehl-combitronic"
    1010   --><!--#set var="prev_title"   value="Erste Rechner der 2. Generation mit einfacher IC-Technik"
     
    3131        </div>
    3232    <p>Hier ein paar Details der Combitronic. Rechts ist der Bootlochstreifen (dünnes Stahlband) zu sehen. Er wird vom Motor des Druckers angetrieben. Links erkennt man in der oberen Platine die Germaniumtransistoren und auf der unteren Platine die keramischen LSI-ICs.</p>
     33       
     34        <p>Historisch interessant ist, wie DIEHL das Prinzip der kleinen Schritte weiter verfolgte: Im Nachfolgemodell z.B. <b>DIEHL-Algotronic</b> (ca. 1973/74) wurde der Drahtspeicher durch zwei mal 21 Stück Schieberegister mit je 512 Bit Kapazität ersetzt. Das ergab insgesamt ca. 20 KBit Speicherkapazität und erlaubte, den immer noch verwendeten Metall-Bootlochstreifen erheblich zu erweitern. Dieser Lochstreifen hatte nun 3 Spuren (davon eine Taktspur), wobei die eine Spur beim Abspulen und die andere beim sofort danach einsetzenden Rückspulen in die Schieberegister eingelesen wurde. Dieses "Boottape" enthielt auch Mikroprogramme für wissenschaftliche Funktionen (sin, cos, tan, ln, exp u.a.). Sollte der Rechner eher für statistische Funktionen ausgelegt werden, brauchte er nur einen anderen Bootlochstreifen. Diese Diehl-Rechner sehen wie die Combitronic aus, haben jedoch ein paar Tasten mehr. Insgesamt war die Architektur des Tischrechners selbst für die damalige Zeit lange überholt und teilweise sogar immer noch mit Germanium-Transistoren aufgebaut. Danach hat Diehl die Rechnerentwicklung nach Japan abgegeben. Die Rechner wurden vollkommen neu konzipiert, sind damit aber historisch weniger interessant.  </p>
    3335</div>
    3436
  • de/rechnertechnik/ic-technik.shtm

    r71 r73  
    4040         
    4141    <div class="box center">
    42           <a href="/de/geraete/diehl-combitronic.shtm" name="backlink-diehl-combitronic" title="Details zur Combitronic">
    43                  <img src="/shared/photos/rechnertechnik/diehl-combitronic.jpg" alt="Diehl Combitronic Anlage" width="526" height="420"/></a>
     42         
     43                 <img src="/shared/photos/rechnertechnik/diehl-combitronic.jpg" alt="Diehl Combitronic Anlage" width="526" height="420"/>
    4444          <div class="bildtext">
    4545                 
    46                   Die von <b>DIEHL</b> 1970-72 verkaufte <b>Combitronic</b> ist ein Rechner, der zeigt, in welcher stürmischen Entwicklungsphase geradezu kuriose Technik angeboten wurde. In diesem Gerät sind Germaniumtransistoren der frühen 60er Jahre (zur Ansteuerung des Druckers), immer noch ein Bootprogramm auf Lochstreifen, der langsame Laufzeitspeicher und die modernste Entwicklung von LSI-Technik in keramischen ICs vereint. Man hat einfach die Transistor-Logik der Combitron mit 4 LSI-ICs realisiert. Somit ist der Rechner mit der damals bereits technisch überholten Combitron identisch. Das Gehäuse wurde kleiner; der gesamte Rechner ist auf zwei kleine Platinen geschrumpft (siehe weitere Bilder durch Anklicken des obigen Bildes). Im Hintergrund ist der dazugehörige Lochstreifenstanzer ELS 850 zu sehen und links der Leser "Dilector".
     46                  Die von <b>DIEHL</b> 1970-72 verkaufte <b>Combitronic</b> ist ein Rechner, der zeigt, in welcher stürmischen Entwicklungsphase geradezu kuriose Technik angeboten wurde. In diesem Gerät sind Germaniumtransistoren der frühen 60er Jahre (zur Ansteuerung des Druckers), immer noch ein Bootprogramm auf Lochstreifen, der langsame Laufzeitspeicher und die modernste Entwicklung von LSI-Technik in keramischen ICs vereint. Man hat einfach die Transistor-Logik der Combitron mit 4 LSI-ICs realisiert. Somit ist der Rechner mit der damals bereits technisch überholten Combitron weitgehend identisch. Das Gehäuse wurde kleiner; der gesamte Rechner ist auf zwei kleine Platinen geschrumpft. Im Hintergrund ist der dazugehörige Lochstreifenstanzer ELS 850 zu sehen und links der Leser "Dilector". Hier erhalten Sie <a class="go" name="backlink" href="/de/geraete/diehl-combitronic.shtm">weitere Bilder und Details zur Combitronic und Alogotronic."</a>
    4747                  </div>
    4848        </div>
    4949
    5050        <p>Während DIEHL noch die Mechanik stark betonte, versuchten WANG und HP diese zu meiden oder zumindest zu minimieren, wo immer es möglich war. Die Diehl-Rechner der obigen Serie waren für wissenschaftliche Berechnungen einfach zu langsam. Sie hatten weder gegen HP noch gegen WANG eine Chance, obwohl sie natürlich in einer erheblich niedrigeren Preisklasse lagen. Für die Alltagsberechnungen in Ingenieurbüros reichte jedoch zunächst die Leistung dieser Rechner.<br/>
    51         Für umfangreiche wissenschaftliche Berechnungen führte jedoch kein Weg an WANG bzw. HP vorbei.
     51        Für umfangreiche wissenschaftliche Berechnungen und komplexere Programme führte jedoch kein Weg an WANG bzw. HP vorbei.
    5252        </p>
    5353               
  • de/rechnertechnik/programmierbare.shtm

    r69 r73  
    2828    <div class="box center">
    2929        <img src="/shared/photos/rechnertechnik/combitron-s.jpg" alt="Diehl Combitron" width="690" height="232" />
    30         <p class="bildtext"><b>DIEHL Combitron</b>. Dies ist der erste funktionsf&auml;hige programmierbare Tischrechner, der in Deutschland gebaut und vertrieben wurde (1966-68). Hier ist die <b>Combitron-S</b> (1968-70) abgebildet, die zusätzlich 10 Programmspeicher, 10 Konstantenspeicher und 2 Sprungbefehle gegenüber der Combitron hatte. Rechts steht der DIEHL Dilector (Lochstreifenleser) und links der DIEHL ELS 830 (Lochstreifenstanzer), der quasi "online" die Programmeingabe auf der Tastatur in den Lochstreifen stanzt. Das System ist voll funktionsf&auml;hig. Als Speichermedium dient ein <a href="speichermedien.shtm#laufzeitspeicher" name="backlink-diehl" title="Laufzeitspeicher" class="go">Laufzeitspeicher</a> (Kapazit&auml;t ca. 1000 Bit)</p>
     30        <p class="bildtext"><b>DIEHL Combitron</b>. Dies ist der erste funktionsf&auml;hige programmierbare Tischrechner, der in Deutschland gebaut und vertrieben wurde (1966-68). Hier ist die <b>Combitron-S</b> (1968-71) abgebildet, die zusätzlich 10 Programmspeicher, 10 Konstantenspeicher und 2 Sprungbefehle gegenüber der Combitron hatte. Rechts steht der DIEHL Dilector (Lochstreifenleser) und links der DIEHL ELS 830 (Lochstreifenstanzer), der quasi "online" die Programmeingabe auf der Tastatur in den Lochstreifen stanzt. Das System ist voll funktionsf&auml;hig. Als Speichermedium dient ein <a href="speichermedien.shtm#laufzeitspeicher" name="backlink-diehl" title="Laufzeitspeicher" class="go">Laufzeitspeicher</a> (Kapazit&auml;t ca. 1000 Bit)</p>
    3131    </div>
    3232
  • en/computer/ic-technology.shtm

    r70 r73  
    6969              ICs (modern LSI technology). This device is a prime example for the enormous speed of development of new
    7070              technology. The transistor logic was implemented by simply taking four LSI ICs together. Therefore the
    71               computer is logically identical to the almost obsolte Combitron, but the case is much smaller and the whole
     71              computer is logically (almost) identical to the almost obsolte Combitron, but the case is much smaller and the whole
    7272              computer shrank up to two small boards (see <a href="/en/devices/diehl-combitronic.shtm">detailed pictures from the
    7373              Diehl Combitronic</a>). In the picture above you see the compatible paper tape puncher ELS 850 and the reader
     
    8080       were much cheaper than the others. On the other hand, for normal calculations in engineering offices the
    8181       perfomance of the Diehl devices was quite sufficient.
    82     <br/>For large scientifical calculations you had to buy Wang or HP devices.</p>
     82    <br/>For large scientifical calculations or even more complex jobs you
     83       had to buy Wang or HP devices.</p>
    8384
    8485      <div class="box left">
  • en/devices/diehl-combitronic.shtm

    r70 r73  
    22     "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-strict.dtd">
    33<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="en">
    4 <head><!--#set var="title"        value="Details of the Diehl Combitronic"
     4<head><!--#set var="title"        value="Details of the Diehl Combitronic and Algotronic"
    55   --><!--#set var="location"     value="diehl"
    66   --><!--#set var="part"         value="extra"
    77   --><!--#set var="url_de"       value="geraete/diehl-combitronic.shtm"
    8    --><!--#set var="title_de"     value="Details der Diehl Combitronic"
     8   --><!--#set var="title_de"     value="Details der Diehl Combitronic und Diehl Algotronic"
    99   --><!--#set var="prev"         value="/en/computer/ic-technology.shtm#backlink-diehl-combitronic"
    1010   --><!--#set var="prev_title"   value="Programmable third-generation calculators with early IC-technology"
     
    1717    <meta name="t29.SVN" content="$Id$" />
    1818    <meta name="DC.Subject" content="Fotos der Combitron" />
    19     <meta name="t29.germanoriginal" content="21.12.2008" />
    20     <meta name="t29.thistranslation" content="22.12.2008/03:42" />
    21     <meta name="t29.comment" content="initial translation" />
     19    <meta name="t29.germanoriginal" content="29.12.2008" />
     20    <meta name="t29.thistranslation" content="29.12.2008/16:18" />
     21    <meta name="t29.comment" content="+ Algotronic translation" />
    2222</head>
    2323<body>
     
    3535         by the engine from the printer. The picture on the right hand shows germanium transistors
    3636         on the upper board and ceramic ROM ICs on the lower board.</p>
     37
     38     <!-- paragraph new: 29.12.2008 16:38 -->
     39     <p>It is quite interesting to see DIEHL improving quite slowly but
     40        continuing their hardware: The successor model <b>DIEHL Algotronic</b>
     41        (1973/74) featured 2x 21 shift registers with each 512 bits storage
     42        capacity instead of the magnetic wire storage. Thus the device had
     43        about 20 kbit storage capacity, so the metallic boot tape could be
     44        extended: The new paper tape had 3 tracks (including one timing track).
     45        While the first track was read in while moving the tape forward, the
     46        second one was read in while rewinding the tape. This "boot device"
     47        contained micro programs for scientifical functions (sin, cos, tan,
     48        ln, exp, etc.). If the computer was intended for e.g. statistical
     49        functions, it needed another boot tape.
     50        <br/>These Diehl computers look like the Combitronic, but they are
     51        equipped with a few more keys. All in all the hardware architecture
     52        from this desk computer was obsolete, even for that time. It was
     53        partily still made using germanium transistors. After these computers,
     54        Diehl divided the computer construction division off to Japan.
     55        They built a completely new computer that is no more interesting for
     56        our museum.</p>
    3757</div>
    3858
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