Technikmuseum-Main-Taunus
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Zur Zeit besteht das Museum nur virtuell. Der Umbau des "neuen" Gebäudes ist in Kürze abgeschlossen. Die ersten Exponate sind bereits eingeräumt. Die offizielle Eröffnung ist im Frühjahr 2005 geplant.

Das Museum befindet sich ca. 15 Autominuten westlich von Frankfurt/Main und ist auch mit der Bahn (5 Min vom Bahnhof) gut zu erreichen. Eine Kontaktaufnahme nehmen Sie zunächst bitte per Mail auf.

Museum Das Museumsgebäude nach dem Umbau

Es gibt viele Museen, die sich mit Computer- und Kommunikationstechnik befassen, dabei auch gigantisch große (z.B. Nixdorf-Computermuseum in Paderborn). All diese Museen begnügen sich mit der bloßen Darstellung der Objekte, eventuell gut gestylt und daher durchaus noch sehenswert. Doch dieses Museum ist anders und hebt sich durch eine wichtige Eigenschaft ab: Die meisten der Exponate sind funktionsfähig und demonstrieren die Ära ihrer Glanzzeiten oft sehr beeindruckend. Das ist zumindest im Rhein-Main-Gebiet einmalig.
Computer und Kommunikation beherrschen unsere Zeit (leider?) in einem zunehmenden Maße. Wie ist es dazu gekommen? Wie hat sich die Entwicklung vollzogen? Darüber gibt die Präsentation Auskunft.
Das Museum ist Mitglied in der Gesellschaft der Freunde der Geschichte des Funkwesens e.V. und im Förderkreis für Industrie- und Technikgeschichte e.V. (Frankfurt).
Sie erreichen das Museum unter der E-Mail-Adresse Post@Technikmuseum-Main-Taunus.de

Hier die ersten Bilder des Technikmuseums:

Bisher sind nur ca. 10% der Exponate aufgestellt. Der Rest folgt innerhalb der nächsten zwei Monate.

Nach der Eröffnung wird das Museum voraussichtlich den Namen technikum29 tragen. Warum gerade Technikum ?
Ein Technikum war in vergangener Zeit eine höhere Lehranstalt für Technikwissenschaften. Ein kleines Stück dieser Eigenschaft soll auch das technikum29 erfüllen. Hier kann man Geschichte lebendig lernen. Doch für wen lohnt sich der Besuch?

  • Für "alte Technikhasen" (natürlich zweibeinige), die dort nostalgisch von der guten alten Zeit transparenter, großformatiger Technik schwärmen können.
  • Für Technikinteressierte, die verstehen möchten, welchen Weg die Entwicklung vollzogen hat und wie skurril und/oder begeisternd deren Realisierung war. Dabei muss man kein Technikexperte sein: Durch die Breite des dargestellten Spektrums findet fast jeder einen Bereich, der interessant ist (z.B. Tontechnik, Entwicklung des Fernsehens)
  • für Schulklassen (ca. ab Klasse 9) und Studentengruppen u.ä.. Es werden jedoch Anforderungen an diese Besucher gestellt:
    • Schülergruppen sollen vor Ort über begrenzte Themen referieren
    • Es wird eine interessante Museumsralley ausgearbeitet und angeboten
    • An einigen Geräten können Besucher selbst "arbeiten" (z.B. Mail per Fernschreiber über einen Laserstrahl versenden oder Hollerith-Karten an einem Automaten lochen, die dann von antiker EDV verarbeitet wird)
    Es ist unschwer zu erkennen, dass ein solcher Besuch kein Ersatz für Freizeit- oder sonstige Vergnügungsparks sein kann. Es ist auch keine Alternative zu einem Schwimmbad- oder Kinobesuch!

Die Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben. Sie sind jedoch auf wenige Stunden pro Woche begrenzt. Ein Besuch ohne (didaktisch angepasste) "Führung" ist wenig effektiv, weil Sie dann nur tote Materie besichtigen würden. Daher sind in größeren zeitlichen Abständen Führungen geplant. Diese werden je nach Interesse der Besucher ca. 1,5 bis 2 Stunden dauern. Dabei können verschiedene Schwerpunkte gesetzt werden.

So, nun wissen Sie schon ein bißchen mehr. Schauen Sie nun auf einen kleinen Auszug der weit über 350 Exponate, die dann auf ca. 250m2 Fläche präsentiert werden. Zugegeben, riesengroß ist das Museum (noch) nicht, dafür kommen aber nur ausgesucht interessante Geräte (viele Raritäten) zur Ausstellung.

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